Samstag, 27. November 2010

Weihnachtlich

Nun steht der erste Advent vor der Tür und ich bin dabei mein Studio weihnachtlich zu schmücken. Da ich total auf die erzgebirgische Handwerkskunst abfahre, war ich letzte Woche in Seiffen und habe mir ein paar neue Figuren und Schwibbögen dazu gekauft. Unglaublich wie teuer die Dinger geworden sind, als ich in meiner Kindheit mit meinen Eltern dort war, haben die gerade mal halb so viel gekostet und das fanden meine Eltern schon teuer. Aber dadurch, dass sogar Touristen aus Amerika kommen um die Kunst zu bewundern und zu kaufen, steigen die Preise, ist ja logisch.
Engel

Jedenfalls habe ich meine Sammlung ein wenig vergrößert. Zu meinen Bauchladenkindern und dem traditionellen Schwibbogen ist noch ein großer beleuchteter dazugekommen und ein paar Räuchermännchen, von den ich nie genug kaufen kann. Als ich dann in einem der zahlreichen Läden dort war, erfuhr ich vom Verkäufer, dass man die Sachen auch online bestellen kann. Na toll, dachte ich, da fahre ich hier extra hin und dann hätte ich das bequem von zu Hause aus machen können. Aber eigentlich war es ganz schön wieder einmal dort gewesen zu sein, die Atmosphäre dort ist einfach traumhaft und da dort die Hauptzeit des Verkaufes noch nicht begonnen hatte, war es nicht so überfüllt wie zur Weihnachtszeit.
Mein Studio wird jetzt schön geschmückt und ein paar Weihnachtsutensilien muss ich mir noch besorgen, ich habe viele Aufträge von Müttern, die ihre Kinder für Oma und Opa oder Tante und Onkel weihnachtlich fotografiert haben wollen.
Mit einem sechsmonatigem Baby habe ich solche Fotos auch schon gemacht und sie sind wirklich niedlich geworden, die Eltern haben sich aber auch sehr angestrengt, dass die Kleine immer lacht und lieb guckt, denn zwischendurch war sie ganz schön quengelig.
Ich freue mich auf die Weihnachtszeit!

Dienstag, 9. November 2010

Alles erfolgreich überstanden

Die Eröffnungsfeier war ein absoluter Erfolg!
Bildquellenangabe: Paul-Georg Meister / pixelio.de
Die Bauarbeiten sind in der Nacht noch fertig geworden und ich hab die ganze Nacht noch mit einem Kumpel und einer Freundin dekoriert. Gott sei Dank hatte ich ein Cateringteam bestellt, sonst hätte ich das alles nicht mehr geschafft. Fingerfood und Brötchen schmieren hätte ich nicht mehr geschafft. Zwar hat mich das ein bisschen was gekostet, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Und da die Cateringfirma einen Freund von mir sehr gut kennt, habe ich noch 20% Rabatt bekommen, das war nicht schlecht. ;)

Die Gäste waren begeistert von der Atmosphäre in meinem Fotostudio und das schönste an dem Tag war eigentlich, dass ich 10 Aufträge entgegen nehmen konnte.
Meine Freunde waren absolut überrascht und konnten gar nicht fassen, dass ich mich so kurz nach der Kündigung wieder aufgerafft habe und mich wirklich selbstständig gemacht habe. Meinem Chef hat der Laden super gefallen und ich habe mich nochmal lange mit ihm unterhalten. Dabei habe ich mich bei ihm bedankt, da ich ohne die Kündigung nie diesen Schritt gewagt hätte. Er fragte mich sogar, ob ich auf der Hochzeit seiner Tochter fotografieren könnte, das hat mich sehr geehrt. Als der Tag vorbei war, bin ich glücklich aber hundemüde ins Bett gefallen, ich war nämlich 24 Stunden wach gewesen.
Am nächsten Tag kamen gleich erste Kunden und wollten ihre Begrüßungsgutscheine einlösen. Mein Terminkalender ist jetzt schon so voll, dass ich bis nächstes Jahr März keine Termine mehr frei habe. So sollte es doch sein, dann kann ich gleich noch Kredite abzahlen, die ich für den Anfang brauchte. Denn Ausrüstungen für ein gutes Fotostudio sind wirklich teuer. Aber mit mittelmäßigen Kameras und Belichtungen wollte ich nicht ankommen, denn wenn die Fotos nur mittelmäßig werden, dann kommen die Kunden nicht mehr.
Ich bin gespannt, wie es um Weihnachten noch wird. ;)