Samstag, 25. September 2010

Schicksalschlag

Nun ist schon wieder viel Zeit vergangen und ich habe es nicht geschafft, meinen Blog aufzufrischen. Neben der Scheidung und dem Tod meiner Mutter hat mich letzte Woche ein weiterer Schicksalsschlag getroffen. Ich wurde gekündigt. Ich habe mir nie etwas zu schulden kommen lassen, war immer pünktlich, fleißig und freundlich und dann liegt Samstagnachmittag ein Brief in meinem Briefkasten, indem steht, dass meine Abteilung leider etwas verkleinert werden müsse und meine Stelle keinen Platz mehr finde. In anderen Abteilungen gebe es Plätze, die meiner Ausbildung entspreche aber diese leider schon besetzt seien. Sie wünschen mir alles Gute für die Zukunft und viel Glück für die weitere Arbeitssuche. Knall! Das war der Brief, der mich in ein tiefes Loch zog. Ich darf noch 3 Monate arbeiten und muss dann meinen Schreibtisch räumen. Wird sicher schön allen zu sagen, dass man gefeuert wurde und nun arbeitslos ist. Bleiben wir mal realistisch, mit 49 Jahren finde ich keine Stelle mehr als Fachwirt im Bereich Umweltschutz. Es gibt so viele junge Leute, die mehr Energie, Ehrgeiz und Charme besitzen und mich um Längen ausstechen.

Nun sitze ich mit meinem MAC im Café und überlege wie mein Leben weitergehen soll. Vielleicht sollte ich wirklich meinen Traum wahr werden lassen und selbstständiger Fotograph werden. Eigentlich hatte ich geplant, Geld dafür zu sparen um nicht gleich in den roten Zahlen zu stehen, aber daraus wird wohl nichts mehr. Aber wie heißt es so schön, wenn sich eine Tür schließt geht irgendwo ein Fenster auf? Oder so..


Erst muss ich mich um den ganzen Arbeitslosenkram kümmern und mich bemühen nicht im vollständigen Selbstmitleid zu versinken. Mal sehen ob mir das gelingt.